Vorbereitungen auf den 5. Lauf der Saison

Juli 6th, 2009

Nachdem wir den 4. Lauf leider krankheitsbedingt ausfallen lassen mussten (hier war wieder einmal das schwächste Glied in der Kette hinter dem Lenkrad *grins*), werden wir beim nächsten Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife wieder mit dem schwarzen Golf in die Tasten greifen!

RCN

Das Getriebe ist vorübergehend mit einem Seriengang bestückt worden, wobei in der Zwischenzeit ein neuer 5. Gang mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 angefertigt wird. Gerade verzahnt, das Ohr fährt ja auch mit  :-D Der neue Gang kommt aber erst nach der Sommerpause zum Einsatz.

Ansonsten wurde am Golf die Geometrie der Hinterachse wieder ein wenig “zahmer” eingestellt, wir wollen einfach mal ausprobieren, ob das Fahrwerk so mehr Vertrauen in schnellen Kurven aufkommen läßt - dort geht bis dato noch die meiste Zeit verloren. Es bleibt also spannend, wir sehen uns am Sonntag, 19. Juli, am Ring!

Ach ja: Wir wollen endlich den ersten Pokal der Saison 2009  :mrgreen:

3. Lauf zum RCN - 21. Mai 2009

Mai 25th, 2009

Am Donnerstag vor dem ADAC 24H Rennen stand erneut der Höhepunkt der RCN-Saison an: Der Lauf vor voller Zuschauerkulisse im Rahmenprogramm der 24 Stunden auf der Nordschleife!
Wir reisten schon vorab mit dem kompletten Team an und waren daher zum Renntag um 8:00 Uhr ausgeruht & ausgeschlafen am Start. In der ersten Runde erwischte mich dann jedoch der Regen  - wie fast alle anderen der ersten Startgruppe - voll auf Slicks. Ich nahm fälschlicherweise an, daß der Regen auf den Bereich Flugplatz/Schwendenkreuz beschränkt war (Start/Ziel war ja knochentrocken) und ließ es ruhig angehen.

Das war ein fataler Fehler, denn im hinteren Teil der Strecke wurde es noch nasser, und ich konnte die verbummelte Zeit nicht mehr aufholen. Daher habe ich dann leider die 14 Minuten Grenze für die Sollzeit versemmelt, zumal mir ein Teilnehmer vollkommen unnötig die Zufahrt zur Box versperrte weil er meinte, in der Fahrspur Reifen wechseln zu müssen. Das dauerte dann so seine Zeit, bis die ihre Schüssel endlich einen Meter vorgefahren hatten. Zum Glück war mein Transponder im Motorraum verbaut, ansonsten hätte ich denen das Teil an den Kopf geworfen ;)

Ergebnis: 620 Strafpunkte für das Überschreiten der 14 Minuten-Grenze.

ReifenDann in Runde 2 im T13 Tohuwabohu Reifen gewechselt (mit einer Top-Leistung der Boxencrew!) und wieder raus.

Die Avon Regenreifen waren für mich noch unbekannt, aber eine postive Überraschung. Die Rundenzeiten im Nassen waren daher absolut konkurrenzfähig, obwohl die extreme Einstellung der Hinterachse in Verbindung mit der nun geänderten Vorderachse im Nassen null harmonierte (Zitat eines Fahrerkollegen, der hinter mir fuhr “Das Ding ging in der Fuchsröhre hinten locker einen Meter hin- und her. Sah aus als hättest du Spaß am Lenkrad” )

Die Strecke trocknete dann aber rasch ab, und die Regenreifen waren keine optimale Wahl mehr. Ich mußte aber zum Tausch bis in die Tankrunde warten, denn einen erneuten Zusatzstop hätte man niemals mehr einholen können.

T13

Zum Tankstop dann ein Slicks gewechselt, und die Hatz konnte weitergehen. Leider hatte sich in der Zwischenzeit aber der (brandneue) 5. Gang meines Getriebes wieder einmal verabschiedet, und somit waren Schwedenkreuz, Fuchsröhre, Kesselchen und die gesamte DöHö im Begrenzer bei gut 180-190 km/h angesagt Damit konnte man natürlich keinen Blumentopf gewinnen, aber wir konnten uns noch wacker mit hohen 9′er Zeiten bis in die Sollrunde durchschlagen. Der Motor hat’s zum Glück überlebt, von daher muß ich meinem Getriebebauer nur seinen 5. Gang an den Kopf werfen. Andernfalls hätte ich mich für ein komplettes Getriebe entschieden

Aber Sollrunde war das Stichwort. Die Sollzeit darf ja nur zwischen 8:30 und 14 Minuten liegen, von daher habe ich mich für eine Bestätigung von genau 14 Minuten entschieden… die wirklich gefahrene Zeit lag ja darüber. Ich war mir in dem Moment über das Reglment nicht 100% im Klaren: Muß man die Zeit auch dann bestätigen, wenn sie über der maximal zulässigen Zeit liegt?

Box

Muß man leider, von daher hagelte es erneut 570 Strafpunkte. In Summe waren das dann 1.190 Strafpunkte… was eine Strafzeit von 1.190 Sekunden oder knapp 20 Minuten entspricht. Unmöglich einzuholen, erst recht nicht mit einem fehlenden 5. Gang.

Am Ende sprang dann ein 26. Platz von 45 Startern heraus. Besser als befürchtet, aber natürlich nicht das was wir uns erhofft hatten. Aber insgesamt ging alles doch recht ordentlich, und mit einem frisch reparierten Getriebe werden dann beim nächsten Lauf mindestens die Top 10 angegangen

Ende